2005 und 2006
Übersicht: Veröffentlichungen in diesen Jahren waren die Single Precious / Free, das Album Playing The Angel, die weiteren Singleauskopplungen A Pain That I'm Used To / Newborn, Suffer Well / Better Days und John The Revelator / Lilian, der Konzertmitschnitt Touring The Angel: Live In Milan, die einzelne Single Martyr und ein Best-Of-Album.
Am 17.01. begannen in Santa Barbara die Aufnahmen zu
Playing The Angel und wie schon bei Exciter, stellte man wieder
einmal fest, dass man sich jetzt besser verstand.
Dave: "Das Seltsamste, das passiert, ist, dass wir gut miteinander
auskommen. Bei dem letzten Album fühlte es sich ein bisschen tot an.
Dieses Mal reißen wir uns alle viel mehr zusammen."[1]
So richtig viele Änderungen gab es dann aber doch nicht ...
Dave: "Pain And Suffering In Various Tempos war der
ursprüngliche Titel des Albums. Während der ersten Aufnahmesession kam ein
Manager unserer Plattenfirma vorbei, wollte wissen, ob wir schon einen
Titel hätten. Hatten wir natürlich nicht. Ich habe dann gescherzt:
Es geht wie immer um Schmerz und Leid. Und der Typ ergänzte:
Vermutlich in verschiedenen Tempi. Und das lassen wir jetzt auf
die Rückseite des Albums drucken."
... außer, dass Dave drei Songs zum Album beisteuerte ...
"Es geht darin zum Beispiel darum, dass ich noch immer keine
Gefühle zulassen kann. Es gibt diese Seite in mir, die ein wenig
seltsam ist. Ich könnte nie einen Song über den euphorischen Beginn
einer Beziehung schreiben, wenn alles toll und rosarot ist. ...
Ich kann nur schwer mit der Liebe umgehen, die mir entgegen
gebracht wird. Egal, ob von meiner Familie oder von Freunden.
Vielleicht bin ich im Leben einmal zu oft enttäuscht worden.
Ich habe ja eigentlich alles. Ich erfahre Liebe, aber ich nutze
dieses wundervolle Angebot oft nicht, weil ich vieles nicht an
mich heranlasse. Ich habe Angst, meine Seele zu öffnen und mich
völlig hinzugeben - um nicht enttäuscht zu werden. Mein Leben ist
dadurch schwieriger, als es sein müsste. Vielleicht liegt der
Grund in irgendeiner Schuld in meinem Unterbewusstsein, tief
eingegraben in meiner Kindheit. Ich weiß es nicht. Meine Frau
versucht dann, mich aufzumuntern und gerade zu rücken. Wir sind
uns in dieser Hinsicht sehr ähnlich. Es ist kein Zufall, dass man
sich mit Menschen umgibt, mit denen man solche Gefühle teilen kann."[2]
... und man mit einem neuen Produzenten, Ben Hillier, an den Start
gegangen war. Dieser stieß nicht überall auf Gegenliebe, vor allem nicht bei den
Musikfans unter den "Devotees". Die Band hatte natürlich eine andere Meinung dazu.
Martin: "Wenn man schon so viel zusammen gemacht hat und man wieder
zusammen ins Studio geht, ist es sehr schwierig, jemand Neues zu finden.
Als wir uns das erste Mal zusammensetzten, sprachen wir nicht direkt darüber,
dass wir - wenn wir eine weitere Platte zusammen machen - wir uns selbst
herausfordern mussten. Der Schlüssel dazu war der Produzent Ben Hillier,
weil er kein Fan unserer Musik war. Er kannte ein paar Songs und wir haben
ihm den ganzen Backkatalog zum Hören gegeben. Er hatte eine echte Idee, wie
er die Sache anpacken wollte, und er war da wirklich aggressiv, und ich denke,
wir brauchten das."[3]
(Playing The Angel - mit freundlicher Genehmigung von © Paolo Gobbo)
Am 03.10. erschien die Single Precious / Free, der am
17.10. das Album Playing The Angel folgte.
Vor allem Precious wurde zu einem großen Erfolg, obwohl bereits
zwei Monate vor der Veröffentlichung das erst halbfertige Video von Uwe Flade
im Internet auftauchte, sodass die Fans den Songs schon hören konnten.
So richtig glaubte die Presse nicht an die neue Harmonie,
weshalb der vorangegangene "Zickenkrieg" aufgegriffen wurde.
Dave: "Ich finde künstlerischen Streit sehr gesund und förderlich -
wenn es um Ideen geht. Nicht aber, wenn es ums Ego geht. Das war in
der Vergangenheit mein Problem. Ich habe nie klar genug gesagt:
Hier, ich habe einige Ideen, ich möchte, dass du mir hilfst. Ich
habe es einfach nicht über die Lippen gebracht. Zu diesem Album
habe ich das nun zum ersten Mal formuliert - und wurde mit offenen
Armen empfangen."[4]
Doch noch immer gab es einige Spannungen. So etwa beim Video
zu Precious.
Martin: "Der Regisseur ging das Konzept für das Video mit uns durch,
und dass er uns in diesem futuristischen Ballsaal spielen lassen
wollte. Und Dave sagte: Wenn es in Ballsaal ist, Andy, dann denke
ich, solltest du Klavier spielen. Und Andy sagte: Wenn es ein
futuristischer Ballsaal ist, würde es vielleicht besser aussehen,
wenn ich einen alten Synthesizer spiele. Plötzlich rief Dave: Ich
will doch nur das Beste für die Band! Und rannte raus."[5]

Sehr amüsantes Interview mit Martin und Fletch, das kurz vor dem
Auftritt der bei TOTP am 08.09. auf aol.de
veröffentlicht wurde, sich aber leider nicht mehr wiederfinden
lässt. Der Journalist (dessen Namen sich daher nicht rekonstruieren
lässt) trifft die beiden auf ein Weizenbier ...
Martin: "Das war meine Bedingung für dieses Interview."
Fletch: "Er säuft jetzt schon seit 14 Stunden nonstop."
Martin: "Jede halbe Stunde kommt hier ein neuer Journalist rein,
und jede halbe Stunde bekomme ich ein neues Bier. Das ist der
Deal. ... Morgen muss ich allerdings fit sein, weil wir bei
TOTP auftreten. Wir haben die Show für uns allein. Wir sind
sogar richtig sauer, dass wir diesmal nicht Nena über den Weg
laufen."
Journalist: "Gefällt sie dir?"
Martin: "Vor 20 Jahren war sie ganz niedlich."
Fletch: "Sie hat vier Kinder, eins mehr als du, Martin. Und
außerdem rasiert sie sich jetzt die Achseln."
[...]
Martin: "Alle Journalisten, die hier rein kommen, sagen: Ich mag
das Album. Früher gab es noch richtige Auseinandersetzungen mit den
Rockjournalisten, hitzige Diskussionen darüber, was die Songs
taugen. Das hat echt mehr Spaß gemacht. Auch mal das Band des
Journalisten aus dem Rekorder nehmen und aus dem Fenster werfen.
In den 80ern, als Rock sehr groß war und elektronische Musik nicht
so richtig ernst genommen wurde, da hätte es manchmal fast eine
Prügelei bei Interviews gegeben. Gute alte Zeit."
Fletch: "Heutzutage haben uns ja sogar die Rockjournalisten gern."
Martin: "In den 80ern wurden wir wenigstens noch gehasst. Nun
akzeptiert jeder Elektromusik, und wir sind längst in den Popregalen
gelandet. Wir sind furchtbarer Mainstream. ... Wir würden keine
Alben mehr machen, wenn wir nicht sicher wären, sie sind wichtig und
relevant, auch über ihren Zeitrahmen hinaus. Es wäre wirklich
traurig, so zu sein wie die Rolling Stones. Jeder will die sehen,
aber die Leute wollen ausschließlich Paint It Black oder
Satisfaction hören."
Fletch: "Martin, zu uns kommen die Leute aber auch wegen
Just Can't Get Enough. Bei uns ist das gesamte Bild interessant."[6]
Leider ebenfalls nicht mehr wieder zu finden - ein deutscher
Radiosender veröffentlichte vor einiger Zeit einen Stream mit
folgender Konversation, die anscheinend nach dem Auftritt der Band
bei "Wetten, dass ...?" am 27.01.2006 in Salzburg geführt wurde.
Journalist: "So oft wie ihr in Deutschland zu Besuch seid, sprecht
ihr doch bestimmt ein wenig Deutsch, oder?"
Martin (auf Deutsch): "Ich habe Deutsch in der Schule gelernt. Und
ich habe eine Weile in Berlin gewohnt. Damals hatte ich eine
deutsche Freundin." (lacht) "Ja, ich spreche nicht gut Deutsch,
aber ich spreche okay Deutsch."
Journalist: "Und du, Dave?"
Dave: "Spiegelei mit Bratkartoffeln - ohne Toast." (lacht)[7]
Auch sehr hübsch: die DM-Mitglieder sollten, getrennt
voneinander, sagen, was sie an den jeweils anderen beiden gut finden.
Fletch: "Martin, den ich kenne, seit ich 11 bin, ist einer der
nettesten Männer, die ich kenne. Dave erstaunt mich jede Nacht mit
seiner Performance."
Martin: "Dave ist sehr diszipliniert. Und Andy ist sehr organisiert."
Dave (offenbar mit einer falschen Vorstellung der Frage behaftet):
"Äh ... was Tolles sagen? Oh, das ist schwerer, als ich dachte.
Ich könnte dir nicht mal was Tolles über mich sagen. Nun, Martin
... Weißt du was? Das ist wirklich eine schwere Frage. ... Nun,
Fletch ist, äh ... Ich weiß nicht. Kann ich hören, was sie gesagt haben?"[8]
(mit freundlicher Genehmigung von © Jérôme Pouille)
Am 28.10. begann "Touring The Angel" mit dem Konzert in New York.
Der amerikanische Teil der Tour umfasste 26 Konzerte und endete am
11.12..
Tags darauf - also am 12.12. - erschien die Single A Pain That I'm
Used To / Newborn.
Am 13.01. startete der zweite Teil der Tour in Dresden. Der europäische
Teil umfasste 52 Konzerte und endete am 03.04. in London.
Zwischendrin erschien am 27.03. die Single Suffer Well / Better
Days.
Dave (über die Zeile Where were you when I fell from grace
in Suffer Well): "Da ist schon ein kleiner Stich drin. Ich habe es nicht so
geschrieben, aber als ich es sang, habe ich mir Martin vorgestellt.
Es war: Was hast du nicht verstanden, dass ich dich am meisten
brauchte? Wo waren die verdammten Antworten, als ich sie am meisten
brauchte? Als ich über den Boden in dem Apartment in Santa Monica
kroch, fühlte ich mich sterben. Ich fühlte, dass meine Seele weg
war und innerlich schrie ich: Wo zum Teufel bist du?"
(Dies ist vermutlich einer jener Aussagen, von denen Martin sagte, er würde
'WAS?!' - siehe 2003/04 - denken. Ich denke nicht, dass Dave das wirklich so
gemeint hat. Er sprang hier auf eine Suggestivfrage an, zu der sich diese
Antwort offenbar gut machte.)
Martin: "Ich bin emotional sehr abgeschottet. Und das ist wahr.
Manchmal finde ich es schwierig, mit dem Leben im Allgemeinen
zurechtzukommen. Musik hilft mir dabei. Es ist so was wie eine
Therapie. Nur in meinen Songs kann ich meine Emotionen wirklich
ausdrücken. ... Es gibt eine Menge Dinge, für die ich mich schuldig
fühle. Ich bin gerade mitten in meiner Scheidung. Ich habe drei
Kinder. Es kommt mir vor, als hätte ich meine Ehe zerstört.
Ich fühle mich wegen meiner Kinder schuldig."
- Von diesem Thema handelt Precious -
"Vielleicht war die Ehe zum Teil eine Scharade. Vielleicht fühle ich mich
deswegen schuldig. Ich weiß nicht, seit wie vielen Jahren.
Wir reden nicht sehr viel in der Band. Ich denke, tief drinnen, wollen wir
alle das Gleiche, aber es genügt, dass einer was Falsches sagt.
Aber warum nicht die andere Seite betrachten? Wir sind seit 25
Jahren zusammen, also muss daran auch was richtig sein."[9]
(The Darkest Star - mit freundlicher Genehmigung von © Justin Lim)
Vom 27.04. bis zum 21.05. kehrte die Band für 12 Konzerte in
die USA, nach Kanada und Mexiko zurück.
Ab dem 02.06. begann der zweite europäische Teil, der 33 Konzerte
umfasste - darunter sehr viele Festivals - und am 01.08. in Athen
endete.
Zwischendrin wurde am 05.06. die Single John The Revelator /
Lilian veröffentlicht.
Im Anschluss folgte am 25.09. der Video-Konzertmitschnitt Touring
The Angel: Live In Milan und am 30.10. die Single Martyr,
die im Zusammenhang mit Best Of Depeche Mode Volume One stand,
welche am 13.11. veröffentlicht wurde.
Ursprünglich Martyr For Love genannt, soll der Song zunächst auf der
Liste möglicher Singles von Playing The Angel gestanden haben, schaffte
es am Ende jedoch nicht auf das Album.
Fletch (über das Best Of): "Es ist keine Veröffentlichung für den großen
Fan. Der hat die Lieder sowieso. Die Platte richtet sich mehr an Leute, die nur
wenige DM-Platten oder auch gar keine haben. Wir haben viel
diskutiert, um die Songs auszuwählen. Es war schwer. Jeder große
DM-Fan hat wahrscheinlich eine komplett andere Liste mit
Lieblingssongs. Ich verbinde mit jedem Song viele Erinnerungen,
zum Beispiel, wie wir ihn aufgenommen haben, und ob wir dabei
gute oder schlechte Zeiten hatten."[10]
Alles in allem war Playing The Angel und auch die dazu gehörige Tour ein
großer Erfolg. Vielen Fans gefiel das lebhaftere, kantigere Playing The
Angel besser als Exciter, und es brachte viele neue (junge) Fans hinzu.
Auch das Internet bzw. die Tatsache, dass 2006 weitaus mehr Haushalte einen
Internetanschluss besaßen als 2001, hatte seinen Anteil daran. Viele
Fans vernetzten sich nun, um sich über ihre Sammelleidenschaft und
Interessen auszutauschen
oder sich zu Partys und Konzerten zu verabreden. Die Gemeinschaft erlebte auf
gewisse Weise einen Aufschwung, wenngleich sie sich auf eine etwas andere
Ebene verlagerte.
Dies funktioniert - zumindest im Netz - nicht immer gut, zumal gerade die "alten"
Fans zwar immer noch an "ihrer" Band hängen, aber zunehmend Probleme mit
den neuen Pfaden haben, die DM einschlagen, was wiederum zu Problemen mit
neueren Fans führt. Mehr und mehr entwickeln sich daraus zwei Communities –
die "alte-Fans-die-Alan-zurück-wollen-Gemeinschaft" und die
"ich-mag-das-meiste-was-sie-machen-who-the-f***-is-Alan-Gemeinschaft", die
oft eine vollkommen unterschiedliche Auffassung von "Fantum" haben.
Jedes der Alben der
"Post-Alan-Ära" hatte scharfe Kritiker (wenngleich Kritiker der Kritiker
behaupten, auch ein Klassiker wie Violator habe schlechte Kritiken
gehabt) und diese kritischen Stimmen scheinen von Album zu Album lauter zu
werden, was zuletzt in Sounds Of The Universe gipfelte, das die
Fangemeinde noch stärker spaltete als zuvor Exciter.
Natürlich gibt es immer noch genügend treue Anhänger - und eben auch viele
neue Fans - aber es ist schon bezeichnend, dass sich bei der Fanbefragung
auf dieser Webseite mit 34 Prozent die meisten Antworten auf die "frühere Zeit"
bezogen und dort 24 Prozent meinten, "dass der Sound (ohne Alan)" heute
"nicht mehr so vielschichtig / reich / bombastisch / atmosphärisch /
orchestral" sei. Und selbst im Bezug auf heutige Zeiten meinten 24 Prozent,
dass die Qualität gesunken sei. Auffallend auch, dass 77 Prozent der Antworten
in Bezug auf frühere Zeiten positiv sind, während es im Bezug auf heutige
Zeiten nur 54 Prozent sind.
Dass sie ihren "typischen Sound verloren" haben, ist einer der zentralen
Punkte in der endlosen "Alan-Diskussion". Hierzu habe ich ein interessantes
Zitat von Bruce Dickinson (Iron Maiden) gefunden: "Ich glaube, dass Fans
allgemein altmodisch sind - egal, wovon sie begeistert sind. Denn in dem Moment,
in dem man etwas entdeckt, will man diesen Zustand erhalten. Wenn du für einen
Maler schwärmst, der dir eines Tages erklärt, dass er nicht mehr malt, sondern
nur noch Skulpturen modelliert, wirst du enttäuscht sein. So ähnlich verhält
es sich auch in der Musikbranche. Musiker sind unbeständig, immer auf der Suche
nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, um uns nicht selbst zu langweilen. Doch die
Fans werden nur von den Liedern unterhalten, die sie wirklich mögen: Sie wollen
keine komplett neuen Sachen, sondern Konstanz. Maiden-Anhänger möchten eben
ein typisches Maiden-Album."[11] (Und DM-Fans entsprechend ein typisches DM-Album ...)
Quellenangaben:
[1] In the Studio: Depeche Mode, Q, Juli 2005. Autor unbekannt
[2] The Dark Side of the Mode, Kulturnews, Oktober 2005. Text: Stefan Woldach
[3] Mode Turn Angelic, Manchester Evening News, 24.03.2006. Text: Kevin Bourke
[4] The Dark Side of the Mode, Kulturnews, OKtober 2005. Text: Stefan Woldach
[5] Songs of Innocence and Experience, Mojo, November 2005. Text: Danny Eccleston
[6] Interview auf aol.de. Quelle kann nicht mehr gefunden werden.
[7] Ein deutscher Radiosender. Quelle kann nicht mehr gefunden werden.
[8] Showtime! Q, Februar 2006. Text: Johny Davis
[9] Songs of Innocence and Experience, Mojo, November 2005. Text: Danny Eccleston
[10] DM: Das haben wir uns verdient, ZEIT Online, Tagesspiegel, 06.11.2006. Text: Nadine Emmerich
[11] Metal Hammer, April 2002, Text: Matthias Mineur
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Deutsche Übersetzungen/Interpretationen
zu den Texten aus der Playing-The-Angel-Ära.
Rezension zu Playing The Angel
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