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Trage das Logo als Ring

1981

Übersicht: Veröffentlichungen in diesem Jahr waren Photographic auf dem Some Bizarre Album, die Singles Dreaming Of Me / Ice Machine, New Life / Shout und Just Can't Get Enough sowie das Album Speak & Spell.




Am 31. Januar 1981 erschien neben dem Song Photographic auf dem Some Bizarre Album auch der erste größere Artikel über DM in der Sounds. Die Journalistin Betty Page bezeichnete DM darin als "jung, zart und so frisch wie ein Gebirgsbach"[1] und so weiter und so fort. Mag sein, dass sie sie tatsächlich niedlich fand, aber sie prägte damit das Image von DM in England für die nächsten zehn Jahre. Etliche Jahre später sagte David über diese Zeit: "So ist England - das Erste, was du machst, bleibt an dir kleben. Es wird auf deinen Grabstein geschrieben."[2]

Später bereuten DM nicht nur ihre anfängliche Naivität im Umgang mit den Medien, sondern auch die Verbindung mit dem Some Bizarre Album, denn von nun an mussten sie sich gegen das Vorurteil erwehren, zur "Futuristen-Szene" oder zu den "Neuen Romantikern" zu gehören.
David: "Ich mag diese Szene gar nicht. Alle Bands, die daran beteiligt sind, sind in einem Bund zusammen und werden sich nie davon befreien. Wir schreiben Popmusik, E-Pop, daher können wir da nicht mit hineingezogen werden, auch nicht durch das Erscheinen auf diesem Album. Sobald die Leute die Single [Dreaming Of Me] hören, werden sie ihre Meinung ändern!"[3]
Taten sie nicht. Zumindest lange Zeit nicht. Aussagen dieser Art findet man noch bis etwa 1985, weil sie immer und immer wieder danach gefragt wurden. Ähnlich lange dauerte es, bis man sie nicht mehr als "niedlich" bezeichnen würde.



Speak & Spell

(mit freundlicher Genehmigung von © Juan Luis V.C.)



Wie schon 1980 spielten DM auch 1981 viele Konzerte in kleineren Clubs, waren aber noch weit von dem entfernt, was man eine Tournee nennen würde. Anfang Februar bewegten sie sich erstmals etwas weiter von London weg und traten am 02.02. in Leeds und am 03.02. in Sheffield auf. Sie reisten einfach per Zug oder Auto und klemmten sich die Synthesizer unter den Arm. Wenn man daran denkt, was für ein gigantisches Unternehmen DM heute ist, erscheint diese Vorstellung nahezu absurd.

Am 20.02. erschien mit Dreaming Of Me / Ice Machine die erste eigene Single. Sie war in den Blackwing Studios aufgenommen worden und wurde nur in Europa veröffentlicht. Es gab zwei verschiedene Mixe des Songs, einer mit einem gefadeteten Schluss und einer mit einem sogenannten "kalten Schluss". Dies galt auch für die B-Seite, Ice Machine. Wegen der schlechten Chartplatzierung verzichtete man darauf, Dreaming Of Me auf Speak And Spell zu veröffentlichen. In den USA erschien es jedoch auf dem Album, als Ersatz für I Sometimes Wish I Was Dead.
Nichtsdestotrotz war es für die Band natürlich ein besonderer Moment, als die Single auf Platz 57 der Charts einstieg und zum ersten Mal im Radio gespielt wurde. Sie kamen alle in dem kleinen Büro zusammen, das Mute damals hatte, und scharrten sich um das Radio.
Fletch: "Wenn man es mit anderen Sachen vergleicht, wie etwa TOTP oder New Life, das war nicht so aufregend."
David: "Sich mit Dreaming um die Top 50 zu bewegen, war ein großartiges Gefühl - unwiederholbar."[4]

Zu dieser Zeit waren alle noch mit Ausbildungen oder Jobs beschäftigt, die sie versuchten, mit der Band in Einklang zu bringen. Fletch arbeitete als Rentensachbearbeiter bei der Sun Life Versicherungsgesellschaft, Martin war Angestellter der National Westminster Bank und David machte eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur, Vince war arbeitslos oder verdingte sich in Minijobs, z.B. in einer Joghurtfabrik.
Und obwohl sie relativ viele Konzerte spielten und auch mit anderen Terminen beschäftigt waren, wagten es sie lange nicht, ihre Jobs aufzugeben. Ganz besonders Martin und Fletch zögerten. Wenn man bedenkt, wie hoch die Arbeitslosenquote zu dieser Zeit in England war, ist dies verständlich. Wäre die Band gescheitert, wäre es sehr schwierig gewesen, wieder in einen normalen Job zurückzukehren.
Je mehr Erfolg DM hatte, umso schwieriger wurde es allerdings, beides unter einen Hut zu bringen. Als New Life in die Charts einstieg, meinte Daniel Miller, sie sollten ihre Jobs aufgeben, aber sie waren sich immer noch nicht ganz sicher deswegen.
David: "Als wir anfingen, in den Clubs zu spielen, klopfte jemand ans Fenster des Kaufhauses, wo ich mit Dekorieren beschäftigt war: Gehörst du zu DM? Ich gab das noch am gleichen Nachmittag auf."[5]
Das ist allerdings nicht ganz richtig. Vielleicht gab er diesen Job auf, aber von der "Kunstschule" wurde er eher gegangen als dass er freiwillig gegangen wäre.
David: "Als es mit der Band anfing, war ich auf dem College und studierte Mode. Ich liebte es - die Lektionen, die Leute da - aber mein Herz gehörte der Musik. So habe ich immer öfter gefehlt, um mit dem Rest der Band zu proben. So ging das immer weiter, bis ich fast gar nicht mehr im College war. Am Ende war das Einzige, was der Rektor machen konnte, mich rauszuschmeißen. Ich war zuerst sehr unglücklich, da ich den Kurs mochte, aber ich weiß, es war nicht ganz das Richtige für mich. Zum Glück wurde mir vergeben. Als wir mit der ersten Single in die Charts kamen, schickte mir der Rektor einen Brief mit Glückwünschen zum Erfolg. Ich habe mich sehr gefreut. Ich dachte nicht, dass er jemals wieder mit mir sprechen würde."[6]
Gerüchten zufolge war dieser Rauswurf nicht ganz "ungefährlich". Da David etliche Male vor dem Jugendrichter gestanden hatte, wurde der Besuch dieser Schule mehr oder weniger als "letzte Chance" betrachtet. Somit wurde ihm also offenbar nur "vergeben", weil das Schwänzen mit einem sichtbaren Erfolg zusammenhing.


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Nach Dreaming Of Me wurde ein Lizenzvertrag mit Sire für den US-Markt geschlossen. Außerdem wurden für die nächsten Single - New Life / Shout, die am 13.06. erschien - Lizenznehmer im europäischen Raum gesucht (und auch gefunden).
Es gab zwei verschiedene Versionen des Songs. Die 7" Version wurde später zur Albumversion. Die 12" Version hingegen wurde für die US-Version von Speak And Spell verwendet. Die Single selbst wurde nicht in den USA veröffentlicht. In Großbritannien wurde sie mit Platz 11 zum Durchbruch der Band. Die B-Seite, Shout, war der erste Song, der auch als 12" Extended Mix - der "Rio Remix" - erschien.
Unmittelbar nach Erscheinen von New Life begannen die Aufnahmen für Speak And Spell. Hierbei wurde zunächst Just Can't Get Enough als dritte Single eingespielt, welche die Band - wie schon Dreaming Of Me und New Life - in den Blackwing Studios in London aufnahm.
David: "Es dauerte ewig, bis wir Just Can't Get Enough endlich aufgenommen hatten, weil wir immer noch New Life laufen hatten und unsere Zeit von Interviews aufgefressen wurde. Wir konnten uns nicht wirklich auf die Aufnahmen konzentrieren, und beim ersten Mal, als wir Just Can't Get Enough aufnahmen, war das Ergebnis miserabel. Es war eine Erleichterung, als es endlich veröffentlicht wurde."[7]

Am 16.07. hatten DM ihr Debüt bei TOTP, (andere Quellen sprechen vom 25.06.), ehe sie sich erstmals ins Ausland wagten, wenn auch nur nach Den Haag, wo sie am 25.07. im Zuiderspark auftraten.
Mit Just Can't Get Enough erschien am 07.09. ein Klassiker, und DM wagten sich erneut aufs Festland. Am 25.09. hatten sie ihren ersten Auftritt in Deutschland - in der "Markthalle" in Hamburg. Außerdem traten sie in Amsterdam, Brüssel und Paris auf.
Just Can't Get Enough war die erste Single, die auch in den USA veröffentlicht wurde. Die Singleversion wurde zur europäischen Albumversion, während für die US-Version von Speak And Spell wiederum die 12" Version verwendet wurde. Die B-Seite, Any Second Now, war der erste Instrumentaltrack, den die Band veröffentlichte. Auf dem Album erschien der Song dann jedoch als Gesangs-Version - mit Martin als Leadsänger.
Just Can't Get Enough war auch der erste Song, zu dem ein Musikvideo gedreht wurde. Der Regisseur war Clive Richardson.
Fletch: "Just Can't Get Enough war ein lustiges Video. Wir drehten es mit einem Low Budget in London, da wir die Kosten selbst übernehmen mussten. Wir waren da in diesem Club, und da waren all diese Mädchen und wir tranken Cocktails, quatschen mit ihnen, und Martin ging schließlich leer aus - wirklich lustig."[8]


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Der Erfolg war vor allem Vince zu verdanken, nicht nur, weil er die ersten Hits geschrieben hatte.
Fletch: "Einer von vielen Gründen, warum wir es geschafft haben, war Vince. Er trieb uns beständig vorwärts.[9] Vince wollte Geld machen und mit einem Rolls-Royce durch Basildon fahren. Er arbeitete in einer Joghurtfabrik und verdiente £30 die Woche, wovon er £29.50 sparte. Ohne Vinces Antrieb wäre aus DM nichts geworden.[10]"
Der Rest der Band hatte immer noch keine ehrgeizigen Bestrebungen. Es scheint, als sei ihnen diese Zeit ein wenig wie ein Traum vorgekommen. Hier und da waren sie recht realistisch, und dann wieder konnten sie es offenbar selbst nicht glauben, was mit ihnen passierte.
Fletch: "Wir wollten nicht mehr in Garagen spielen, und es war schon irgendwie ein Traum, erfolgreich zu werden. Aber wir dachten nie, dass es passieren würde. Es ist einfach passiert!"[11]
David: "Wir haben es geschafft, die Fehler zu vermeiden, die viele junge Bands machen. Wir hatten ja viele Angebote von großen Plattenfirmen, und die waren sehr verlockend – aber was soll es bringen, wenn du all das Geld irgendwann zurückzahlen musst?"[12]

Während es ihnen gelang, Fehler wie diese zu vermeiden, machten sie eben andere. Der richtige Umgang mit der Presse, war für sie in diesen frühen Jahren sehr schwierig. So konnte es auch passieren, dass eine ganze Reihe von Journalisten eine Reihe von Artikeln schrieb, in denen sie die Band der Öffentlichkeit vorstellte. Leider fanden die meisten Reporter sie "süß" und machten sie etwas lächerlich. Manchmal entstand dabei der Eindruck, dass die Journalisten ganz einfach nicht wussten, was sie die Band fragen sollten. Es scheint, als seien "die Jungs" zu nett und daher als Personen nicht sonderlich interessant gewesen. Dies klingt nicht gerade nach einem Kompliment. Andererseits bedeutet dies, dass sie ihre Musik für sich sprechen lassen konnten und sie offenbar schon damals eine gewisse Magie bei Auftritten versprühten. Denn sonst hätten die Leute kaum ihre Platten gekauft und wären auf ihre Konzerte gegangen.

Da die Band also anscheinend nicht interessant genug war, beschäftigten sich viele Journalisten gern und oft mit Basildon. Es gibt eine Menge Beschreibungen der Stadt aus dieser Zeit, aber Basildon war und ist eine so öde Stadt, dass es mir wie Zeitverschwendung erscheint, warum man so viel Wert darauf legte, ergründen zu wollen, warum man gerade in dieser Stadt eine Band gegründet hatte. Schließlich kann man an jedem Ort dieser Welt eine Band gründen. Trotzdem wurde eine Menge Wirbel darum gemacht.
David: "Wir kommen aus Basildon, Essex. Es ist eine neue Stadt. Viele Leute denken, es ist nur eine Kleinstadt, aber es ist ziemlich verbaut ... und es gibt dort auch einen Industriestandort ..."[13]
Fletch: "Tatsächlich hat sie aber 180.000 Einwohner."
Martin: "Oh, Andy weiß alles, sogar die Einwohnerzahl."
Fletch: "Glaub mir, aus einer Wählerliste ergeben sich 107.000, und das beinhaltet nicht die Kinder. Bald wird es sich in Ost und West Basildon aufteilen."[14]
David: "Wenn uns Simon Bates in TOTP vorstellt, betont er besonders, dass wir aus Basildon kommen. Warum?"
Martin: "Weil von hier vorher noch nie was Gutes gekommen ist?"[15]



Platz in Basildon

(ein Platz in Basildon - mit freundlicher Genehmigung von © Julieanne Savage)



Wurden sie nach der Musik gefragt, so geschah dies stets in Verbindung mit Klischees, sodass sich die Bandmitglieder zu Aussagen wie diesen genötigt sahen:
David: "Nur, weil wir Synthesizer benutzen, werden wir als futuristische Band angesehen. Unsere Musik ist nicht futuristisch. Vince schreibt nur Popsongs."[16]
Vince: "Ich denke, das Wort Pop ist wirklich gut, weil es leicht und fröhlich ist. Ich denke, es ist ein gutes Wort. Ich mag Worte. Ich mag den Klang von Worten und die Art, wie Worte zusammen passen und sich reimen - so was eben. Oder die Art, wie sie klingen, wenn ich sie spreche. Der Klang der Worte ist wichtiger als ihre Bedeutung. Wenn ich etwas schreibe, dann denke ich darüber nach, wie leicht sie zu singen sind, wie sie zur Melodie passen. Wenn ich Songs schreibe, kann ich nicht so schreiben wie Simon and Garfunkel. Ich wünschte, ich könnte es eines Tages, aber ich kann es nicht. Also, wenn ich Texte schreibe, benutze ich nur Worte. Ich schreibe über nichts Bestimmtes. Ich denke, bei dem, was wir machen, ist es gut, bestimmte Wörter zu benutzen. Worte sind modeabhängig. Ich werde dir ein Beispiel geben, okay? Worte, die man gut in einem Elektroniklied benutzen kann, sind fade, switch, light - all so was, room, door - so was eben. Es ist ganz gut. Fade - das ist ein exzellentes Wort. Es ist ein Wort für 1981! ... Ich denke, das Wort Pop, da geht es nicht nur um Texte, oder? Es ist das gesamte Gefühl für den Song. Und das ist einfach nur leicht, verstehst du?"[17]
Oder in der Kurzfassung:
David: "Es ist nur der Popklang der 80er, so würde ich DM beschreiben."
Fletch: "Viele Leute haben immer noch nicht realisiert, dass unser ganzes Set Pop ist. Alle unsere Songs sind Popsongs. Ich denke, die Leute denken nicht so."
Martin: "Sie denken, wir sind ein Witz!"
Fletch: "Nein ... viele Leute denken immer noch so - Synthesizer muss düster sein. Es kommen viele Numanoids [Fans von Gary Numan] zu unseren Auftritten."
David: "Da kam mal dieser Typ nach der Show und sagte zu mir: Ich denke, es ist wirklich schlecht, dass ihr all eure Freunde im Publikum habt, die mit euch reden und so, und dann sind wir alle hier und ihr reagiert nicht auf uns. Ich fragte: Was meinst du? Er sagte: Ich denke, es ist wirklich schlecht, dass ihr alle eure Freunde in die Garderobe lasst. Ich fragte: Willst du, dass ich das ganze Publikum in die Garderobe einlade? Er fragte: Hast du viele alte Freunde? Ich: Nun, ein paar. Er: Nun, ich habe keine. Ich: Ist das nicht ein Freund, der Typ, mit dem du hier bist? Er: Doch, er ist ein Freund, aber nicht so ein Freund. Es war wirklich verrückt! Ich konnte es nicht aushalten, mit ihm zu reden. Er dachte, dass wir wie Gary Numan wären, mit diesem entfernten, einsamen Blick und Image. Weil wir Synthesizer spielen, wird von uns angenommen, seltsam zu wirken und nicht zu lächeln. Der Typ mochte die Art nicht, mit der ich Leute anlächle!"[18]

Unglücklicherweise waren die meisten Fragen, die ihnen gestellt wurden, eher lächerlich. Wie die, was sie tun würden, sobald die Unschuld verloren sei ...
Vince: "In etwas anderes hineinwachsen, denke ich. Ich weiß nicht. Bis jetzt haben wir noch kein bestimmtes Image für uns gefunden. Wir erzeugen nicht absichtlich ein Image der Unschuld. Wir verstellen uns nicht oder so."[19]
... oder welche Zahncreme sie benutzen würden ...
David: "Im Haus meiner Freundin benutze ich Colgate." (Und zuhause keine, oder wie? :D)
Fletch: "Ich benutze Ultrabrite."
David: "Da gibt es eine ganz schreckliche."
Martin: "Crest."
David: "Ganz schrecklich, das Zeugs."
Martin: "So schlimm nun auch wieder nicht."
David: "Doch. So widerlich!"
Fletch: "Es ist okay auf Toast - ein Schinken-und-Crest-Sandwich."
David: "Das sollte ein Witz sein."[20]

... und sie fanden heraus, dass Martin sich gern auszog. (Ein Thema, das allerdings erst in späteren Jahren so richtig "interessant" werden würde.)
David: "Wenn wir wieder in Basildon spielen, wird es verrückt werden. Martin wird ein Lendentuch tragen. Mart mag es, seinen Oberkörper zu zeigen ... Du magst deinen Körper, oder, Mart?"
Fletch: "Er liebt ihn ..."
David: "Ja, bei TOTP zog er sein Hemd in der Garderobe aus und fragte: Soll ich so gehen?"
Fletch: "Er ist sogar dafür bekannt, seinen eigenen Körper zu küssen."
Martin: "Ihr übertreibt ... Wenigstens trage ich keine Unterhosen mit Eingriff. Andy trug bis vor einer Woche noch welche, aber wir haben ihn zu etwas Modernerem überredet ..."
Fletch: "Was!? Ich hab diese komischen Dinger nicht getragen - du hast!"
Martin: "Ja, er sagte: Was soll ich machen, falls ich auf der Tournee ein Mädchen bekommen sollte ... das wird jetzt doch ein bisschen zu peinlich."[21]


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Mit der Zeit wurde ihnen klar, dass die Sache mit der Presse in der Tat schief lief und so manches peinlich für sie war.
David (Jahre später): "Wir haben eine Menge Fehler gemacht. Wir waren einfach naiv. Wir dachten, es wäre gut, in Smash Hits die Farbe unserer Socken zu diskutieren, im Sonntagmorgenfernsehen zu erscheinen und aus uns selbst Dummköpfe zu machen. Wir haben zu der Zeit nicht realisiert, dass wir uns selbst degradierten."[22]
Dies klang auch schon 1981 hier und da an:
Fletch: "Es gibt wirklich nichts, was die Leute über uns sagen können, oder? Alle anderen Bands reden über Politik, wir reden nicht über unsere Ansichten."
David: "Wir haben keine politischen Ansichten."
Fletch: "Es gibt immer ein extrovertiertes Mitglied einer Band mit extremen Ansichten."
Vince: "Wir stehen nicht für etwas Verbindendes, oder?"
Fletch: "Wir haben auch keinen, der dominiert."
David: "Das ist gut!"
Fletch: "Andererseits ist das der Grund, warum unsere Interviews nichtssagend sind, weil normalerweise der Sprecher einer Band mit irgendwas Politischem anfängt."[23]

Hier und da versuchten sie, ernsthafter zu wirken. Einige dieser Aussagen zeigten aber bereits den beginnenden Konflikt mit Vince.
Vince: "Wir wollen unseren Sound ändern, eine gute Liveshow kreieren. Wir wollen nicht wie Kraftwerk werden, wir wollen nicht mehr mit Tapes arbeiten."[24]
Die Tape-Maschine gehörte in den frühen Jahren zum Standardequipment. Sie stand sichtbar auf der Bühne, weil die Band keine falschen Tatsachen vorgaukeln wollte. Während Vince anscheinend andere Pläne hatte, fühlte sich der Rest der Band damit recht wohl.
David: "Die Tapes, die wir jetzt haben, klingen wie echte Drums. Wir brauchen keinen Drummer - es ist bloß jemand, den wir bezahlen müssten.[25]"
Wie wir heute wissen, würde es eine ganze Weile dauern, bis sie ein Live-Schlagzeug auf der Bühne einsetzen würden, und noch etwas länger, ehe sie auf Tour einen vollbezahlten Drummer beschäftigen würden.


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Mit der Zeit wuchs Vinces Unzufriedenheit immer mehr, wenngleich zunächst ein spezielles Ereignis für seinen Entschluss, die Band zu verlassen, verantwortlich gemacht wurde.
David: "Da war dieser Typ vom Daily Star, Ricky Sky, und er suchte wohl nach einer Schlagzeile, und er fragte uns: Habt ihr irgendwas wirklich Aufregendes gemacht? Wir sagten: Nun, nicht wirklich, aber wir spielten mal bei Ronnie Scott's und dann fiel der Strom aus. Er fand das aufregend, und dann begann er über Aussehen zu reden und er fragte: Denkt ihr, dass es ein Vorteil ist, gut auszusehen, wenn man in einer Band ist? Vince sagte: Ja, es ist immer ein Vorteil, wenn man gut aussieht. Ricky Sky machte daraus, dass Vince sagte: Hässliche Bands werden es nie schaffen. Wenn du gut aussiehst, wirst du Nummer Eins sein. Seitdem kommt Vince nicht mehr aus seiner Wohnung. Er ist so traurig. Es hat ihn wirklich getroffen. Er war seit sechs Wochen nicht mehr aus, und er hat eine wirklich schwere Depression."[26]

Ob dies nun wirklich der Grund war oder nicht, sei dahin gestellt. Ab diesem Zeitpunkt nahm Vince jedenfalls kaum noch an gemeinsamen Interviews teil. Jonathan Miller bringt in seiner Biographie Gerüchte auf, wonach Vince zu dieser Zeit regelmäßig Speed genommen haben soll, was Depressionen unter Umständen begünstigt haben könnten. Außerdem soll er es nicht gemocht haben, dass Martin und David ihre Freundinnen überall mit hin nahmen. Die Trennung zwischen Privatem und Geschäft sei ihm nicht strikt genug gewesen. Was davon zu halten ist, weiß ich nicht.
Vince brachte noch die Arbeiten an dem Album Speak And Spell zu Ende, dessen Titel die Band nicht zu erklären in der Lage war (David: "Weiß nicht warum, es klingt hübsch"[27]) und erklärte sich dazu bereit, die erste richtige Tournee mitzumachen, um die gerade geschlossenen Lizenzverträge nicht zu gefährden.

Doch noch vor dem Tourstart erklärte Vince den anderen, dass er die Band verlassen würde: "Es ihnen zu sagen, war schrecklich. Sie erwarteten das irgendwie. Ich ging durch eine düstere Phase, aber ich musste zu allen hingehen und es ihnen sagen. Ich wusste, dass sie es wussten, aber es war trotzdem schrecklich."[28]
Martin: "Ich war der Einzige, dem Vince nichts sagte. Er ging zu Andy, er ging zu Dave, er sagte, er würde die Tour mit uns machen und dann gehen. Aber er hat nie mit mir gesprochen. Andy rief mich an."
David: "Ich fühlte mich definitiv betrogen. Aber rückblickend verstehe ich, warum er gegangen ist. In einer Band muss man aufeinander hören. Alle haben Ideen, aber Vince wollte das nicht."[29]
Keiner der anderen drei dachte daran, die Band aufzugeben. Martin konnte Vince als Songwriter ersetzen und nun, nachdem man die Jobs an den Nagel gehängt hatte, gab es auch praktisch kein Zurück mehr.
Martin (viele Jahre später): "Ich denke, wir hätten uns mehr Sorgen machen sollen, als wir haben. Wenn der Hauptsongschreiber die Band verlässt, sollte man sich Sorgen machen. Ich denke, dass ist eines der guten Dinge daran, wenn man jung ist. Wenn wir in Panik geraten wären, gäbe es uns heute vermutlich nicht mehr."[30]


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Am 05.10. erschien Speak And Spell, und DM begannen ihre erste Tournee. Sie fand in Großbritannien statt, begann am 31.10. in Newcastle, umfasste 14 Konzerte und endete am 16.11. in London.
Sie absolvierten sie mit einem Minibus, mitsamt Vorgruppe Blancmange und den Freundinnen von David und Martin, Joanne und Anne, die den Faninformationsservice betrieben und Merchandisingartikel verkauften.
Die Stimmung zwischen den drei verbleibenden Mitgliedern und Vince war kühl und angespannt.
Martin: "Vince saß ganz vorne im Bus und sagte nichts."[31]
David: "Er sprach nur, wenn er angesprochen wurde."
Fletch: "Wir hatten echt ein Problem, aber glücklicherweise hatten wir schon ein paar Monate vorher gespürt, dass er gehen würde, sodass wir ein paar Pläne hatten machen können. Er hatte sich immer weiter von der Band entfernt."[32]
Während der Tour versuchen sie, ihre internen Probleme vor der Öffentlichkeit zu verbergen, aber Sätze wie dieser:
David: "Vince hat viele der Songs geschrieben, aber wir haben jetzt alle angefangen zu schreiben."
oder dieser:
Martin: "Vinces Texte sind ziemlich komisch, sie bedeuten nichts. Das ist eine Frage, die Vince beantworten sollte ... aber er wird nicht."[33]
zeigten, wohin die Band steuerte.


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Über das genaue Datum von Vinces Ausstieg sind sich die Quellen uneins. Einige sagen, das letzte Konzert mit ihm war das am 16.11., andere zählen den TV-Auftritt in Chichester in der TVS TV Show am 03.12. als letzten gemeinsamen Auftritt.
Einige sprechen vom 30.11. als den Tag, an dem Vinces Austritt offiziell bekannt gegeben wurde, andere meinen, es war Anfang Dezember und noch anderen datieren ihn auf den 12.12.
Vince: "Ich habe nie erwartet, dass die Band so erfolgreich sein würde. Ich war nicht glücklich. Oder erfüllt. Und deshalb bin ich gegangen. All die Dinge, die mit dem Erfolg gekommen sind, waren plötzlich wichtiger als die Musik. Wir bekamen erst Briefe von Fans, die besagten: Ich mag eure Songs, und dann bekamen wir Briefe, die besagten: Wo kauft ihr eure Hosen? Man hatte keine Zeit mehr für irgendwas. Nicht mit all den Interviews und Fotosessions.[34] Alles ging sehr, sehr schnell. Wir hatten massive Egos in dieser Zeit, und zusammen in dem Van zu sitzen, war für alle unerträglich. Wir waren alle sehr jung, es wuchs uns über den Kopf.[35]"
Es fällt schwer, Vinces Motive für den Ausstieg nachzuvollziehen. "Massive Egos" und "unerträglich" halte ich für extrem übertrieben, wenn man bedenkt, dass alle anderen Quellen davon sprechen, wie naiv und schüchtern DM zu dieser Zeit waren. An den Aussagen der Bandmitglieder erkennt man unschwer, dass sie Vince nicht verstanden.
1982 kommentierte David es mit: "Er mochte nicht, was mit Depeche Mode passierte, es gefiel ihm nicht, berühmt zu sein, zu touren. Jetzt hatte er ein paar Singles mit Yazoo, sie haben gerade ein Album veröffentlicht und im September gehen sie auf Tour. Das ist reichlich widersprüchlich."[36]
Und 1990 sagte er ganz einfach: "Um ehrlich zu sein, ich glaube, es war Bulls***, was er gesagt hat."[37]

Ich komme nicht umhin, mich ihm anzuschließen. Und auch in einer Befragung unter Fans auf dieser Webseite befanden immerhin 20 Prozent, dass alles, was Vince sagte, unlogisch zu sein scheine. Vinces Hauptargument, er sei mit dem Starrummel nicht zurecht gekommen, wird allein dadurch ad absurdum geführt, dass er unmittelbar nach seinem Ausstieg bei DM eine neue Band gründete und wenig später einen Nummer-1-Hit landete. Da wird es auch Interviews gegeben haben, Fanpost und Tourneen - all das, was ihm angeblich "über den Kopf gewachsen" und so zuwider war.
Mutmaßungen wie "er hatte das Gefühl, dass sie sich nicht auf dem gleichen Level befanden" oder "er wollte die volle Kontrolle über das Projekt und hatte genaue Vorstellungen davon, wofür die anderen aber nicht die richtigen Partner waren" treffen den Nagel vermutlich eher auf den Kopf. Vielleicht spürte er, "dass die anderen früher oder später in eine andere Richtung gedrängt wären (obwohl sie damals noch zu schüchtern waren, es ihm direkt zu sagen), die er nicht einschlagen wollte". Er soll auch mal gesagt haben: "Mart ist ein Genie, aber er weiß es nicht." Möglicherweise hatte er die Befürchtung, Martin könnte ihn eines Tages still, heimlich und leise "überholen".
Interessant ist, dass ihm nur 32 Prozent der befragten Fans eine bedeutende Rolle zugestehen, weil es "ohne ihn kein DM" gegeben hätte, während immerhin 21 Prozent "angesichts seiner künstlerischen Einsilbigkeit heilfroh" sind, "dass er gegangen ist." Ja, man müsse ihm "dankbar sein. Sein Ausstieg" sei "DER Wendepunkt für Depeche Mode! Ansonsten wären DM schon längst im Poppy-Sumpf untergegangen."
Insofern war es vielleicht ganz gut, dass sie ablehnten, als Vince anbot, noch weiter Songs für DM zu schreiben. (Auch etwas, das seltsam ist: Warum wollte er noch weiterhin Songs für sie schreiben, aber gleichzeitig nicht mehr in der Band sein?)
Martin: "Vince kam bei einer Probe vorbei und bot uns zwei neue Songs an", (darunter Only You, der spätere Nummer-1-Hit von Yazoo), "als er auf die Toilette ging, sahen wir uns an und sagten: Das können wir nicht singen, das ist schrecklich."[38]



Alan

(mit freundlicher Genehmigung von © Anja - compositionofsound)



Noch im Dezember gab die Band eine Annonce auf, um einen Ersatz für Vince bei Live-Auftritten zu finden.
Alan: "Nach verschiedenen anderen Bands wie The Hitmen war ich in meinem üblichen Zustand - pleite und gelangweilt, und ich blätterte den Melody Maker durch. Ich sah eine Anzeige, in der stand: Bekannte Band sucht Synthesizer-Spieler. Muss unter 21 sein."[39]
Obwohl er - wie er später einmal sagte - die Musik von DM überhaupt nicht mochte und ihm klar war, dass es sich eigentlich nur um DM handeln konnte (da Vinces Abgang kurz zuvor durch die Presse gegangen war) ging er hin und log wegen seines Alters, weil "ich das Geld brauchte."[40]
Fletch: "Wir gaben die Anzeige auf ... Daniel traf die Leute zuerst, dann hatten wir ein Vorspielen. Es waren um die fünf Leute, wer weiß, wie die waren, die Daniel aussortiert hatte. Das Lustige war, dass Alan wegen seines Alters log. Er war über 21, aber war der Beste. Da waren eine Reihe von DM-Fans, aber Alan war ein wirklich guter klassischer Musiker, und wir kamen ihm mit 'was du tun musst, ist diese kleine Melodie zu spielen ... de de de, und das Schlimmste ist, du musst das auch noch singen'. Und dann: 'Was, das ist toll, er hat das in zwei Sekunden auf die Reihe bekommen!' Das war wirklich lustig."[41]

Daniel Miller war zunächst nicht sehr begeistert von Alan.
Alan: "Ich denke, Daniel hatte das Gefühl, ich sei wegen meines klassischen Backgrounds überqualifiziert, dass ich komplizierte Stücke auf dem Klavier spielen konnte, weißt du ... und Depeche Mode war eher auf der Punk Welle geboren worden."[42]
Stattdessen hatte Daniel einen anderen Kandidaten im Auge, den er für geeigneter hielt, aber die Band bevorzugte Alan. Es gab einige Diskussionen und ein zweites Vorspielen, obwohl die Zeit knapp war, denn es gab bereits konkrete Pläne für eine Tour.
Alan: "Ich ging zweimal zum Vorspielen, bevor ich den Job hatte.[43] Es war ein Schock, weil sie zu der Zeit die drei kleinsten Synthesizer benutzten, die man finden konnte. Beim Vorspielen hatte Martin eine kleine Yamaha CS5, Fletch einen Moog Source und mir wurde ein Moog Prodigy gegeben. Wir spielten alle Ein-Noten-Riffs", (lacht), "und ich muss zugeben, ich kam mir etwas nackt vor ohne mehr Keyboards um mich herum.[44] Sie waren auch etwas rückgratlos. Auf der anderen Seite waren sie charmant und freundlich.[45] Also beschloss ich, ein paar Monate bei ihnen zu bleiben.[46]"
Aus den Monaten wurden bekanntlich Jahre und mit der Zeit schrieben DM dann auch sicher ein paar Songs, die Alan mochte. ;-)
Ebenfalls im Dezember 1981 wurde See You aufgenommen - nur mit den drei verbliebenen Bandmitgliedern, ohne Alan, aber mit Daniel Miller als Produzent.

Bis hierhin ist die Bandgeschichte nicht sehr spektakulär. Man findet dies in nahezu jeder Bandbiographie: Ein paar Typen tun sich zusammen, machen Musik, gründen eine Band, haben das Glück, einen Plattenvertrag zu bekommen, eines der Gründungsmitglieder steigt aus, ein neues Mitglied kommt dazu. Ich arbeite für ein Musikmagazin und habe genau diese Geschichte schon hundert Mal gehört. Und auch später gibt es natürlich einige Parallelen zu anderen Bands, aber nichtsdestotrotz gibt es einige wirklich einzigartige Punkte in der Geschichte von DM, die im Verlauf dieser Biographie zum Tragen kommen werden.






Quellenangaben:
[1] This Year's Model(l), Sounds, 31.01.1981. Text: Betty Page
[2] Just Can't Get Enough, Uncut, Mai 2001. Text: Stephen Dalton
[3] This Year's Model(l), Sounds, 31.01.1981. Text: Betty Page
[4] A Year in the Life of Depeche Mode, The Face, Januar 1982. Text: Paul Tickell
[5] The Ten Commandments: Dave Gahan, Q, November 2005. Text: Dave Gahan / Johnny Davis
[6] We're in the Mode!, Oh Boy!, 24.10.1981. Autor unbekannt
[7] Modish Musings, Sounds, 07.11.1981. Autor unbekannt
[8] Bop Eye, Issue 3, Undatiert, 1982. Text: Jane-Nina Buchanan
[9] Hanging in the Balance, NME, 26.03.1983. Text: Matt Snow
[10] Songs of Innocence and Experience, Mojo, November 2005. Text: Danny Eccleston
[11] Modish Musings, Sounds, 07.11.1981. Autor unbekannt
[12] Basildon Band!, My Guy, 05.09.1981. Autor unbekannt
[13] Play for Tomorrow, New Sounds, New Styles, August 1981. Text: Pete Silverton
[14] Three Modes in a Boat, NME, 22.08.1981. Text: Paul Morley
[15] Going U.P.!, Smash Hits, 09.-22.07.1981. Text: Steve Taylor
[16] Smash Hits, 30.04.1981, Text: Ian Cranna
[17] Depeche Mode: Hurried Fashion, The Face, Juni 1981. Text: Ian Cranna
[18] Three Modes in a Boat, NME, 22.08.1981. Text: Paul Morley
[19] Basildon a La Mode, NME, 21.03.1981. Text: Chris Bohn
[20] Play for Tomorrow, New Sounds, New Styles, August 1981. Text: Pete Silverton
[21] Learning the Highway Mode, Melody Maker, 14.11.1981. Text: Paul Colbert
[22] Depeche Mode Hip it up and Start Again, Melody Maker, 10.03.1990. Text: Jon Wilde
[23] Depeche Guevara, Sounds, 27.06.1981. Text: Betty Page
[24] Depeche Guevara, Sounds, 27.06.1981. Text: Betty Page
[25] This Year's Model(l), Sounds, 31.01.1981. Text: Betty Page
[26] Three Modes in a Boat, NME, 22.08.1981. Text: Paul Morley
[27] Fresh Depeche, Record Mirror, 24.10.1981. Text: Mike Nicholls
[28] Depeche Mode, Bobcat Books, London 1986. Text: Dave Thomas
[29] Songs of Innocence and Experience, Mojo, November 2005. Text: Danny Eccleston
[30] Violator, Alligator, NME, 07.07.1990. Text: Jeff Giles
[31] A Clean Break, Smash Hits, 21.01.-03.02.1982. Text: Mark Ellen
[32] "Some people think you're cute, but other people think you're slightly vile ...", Look In, 22.05.May 1982, Text: Phil Parsons
[33] Learning the Highway Mode, Melody Maker, 14.11.1981. Text: Paul Colbert
[34] A Clean Break, Smash Hits, 21.01.-03.02.1982. Text: Mark Ellen
[35] The Story Of Depeche Mode, BBC Radio London Live94.9, 07.05.2001, Produzent: Tony Wood
[36] The Bright Side of the Moon, Sounds, 04.09.1982. Text: Karen Swayne
[37] Violator, Alligator, NME, 07.07.1990. Text: Jeff Giles
[38] Just Can't Get Enough, Uncut, Mai 2001. Text: Stephen Dalton
[39] Alan Wilder: The Band Boy, No. 1, 25.05.1985
[40] recoil.co.uk
[41] The Story Of Depeche Mode, BBC Radio London Live94.9, 07.05.2001, Produzent: Tony Wood
[42] Videointerview (DLCTrading) 2010
[43] Alan Wilder: The Band Boy, No. 1, 25.05.1985
[44] Unsound Recordings, Sound On Sound, Januar 1998. Text: Bill Bruce
[45] Alan Wilder: The Band Boy, No. 1, 25.05.1985
[46] recoil.co.uk



Biographiefaden: 1982

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